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Die Menschen, die Leben retten

Das Rote Kreuz lädt regelmäßig zur Blutspende ein und versorgt 70 Prozent der Krankenhäuser

„Heute Blutspende“ – wenn irgendwo im Landkreis Verden dieses Transparent hängt, ist es wieder soweit: Die Mitarbeiter des Blutspendedienstes vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) sind vor Ort. Sie sorgen zusammen mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der DRK-Ortsvereine dafür, dass eine der größten Bürgerbewegungen Deutschlands in Schwung bleibt; es ist die der freiwilligen Blutspender.

Sie sorgen dafür, dass allein in den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 70 Prozent aller Krankenhäuser mit Blutprodukten versorgt werden. Dazu gehören vor allem Blutkonserven, die schon vielen Menschen das Leben gerettet haben.

Rund 15000 Menschen müssen bundesweit täglich zum Spenden bereit sein

 Die Menschen zur Blutspende zu bewegen ist jedoch kein Selbstläufer, im Gegenteil: Die Mitarbeiter des für Verden zuständigen DRK-Blutspendedienstes NSTOB mit Sitz in Springe bei Hannover und die DRK-Leute vor Ort müssen sich um die Spender von Ottersberg bis Thedinghausen intensiv kümmern. Rund 15000 Menschen müssen bundesweit täglich zum Spenden bereit sein. Allein für den Bereich des Blutspendedienstes NSTOB sind es 3000 bis 4000 Freiwillige. Immerhin gibt es seit 1952 die Möglichkeit, auf diese Weise anderen, oft schwerkranken Menschen zu helfen.

Wie kann ich Helfen?

Laboruntersuchung von Blutspenden

Blutspenden ist ganz einfach: Jeder Mensch ab 18 Jahre kann dieses tun. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht, nur eine Voraussetzung: Der jeweilige Spender muss gesund sein.

Über den Gesundheitszustand entscheidet ein Arzt vor Ort. Schließlich geht es um den Schutz des Spendewilligen auf der einen sowie den Schutz des Empfängers auf der anderen, der aus dem Blut hergestellten Präparate erhält. Nicht nur eine eingehende Untersuchung ist gesetzlich vorgeschrieben.

Jeder Spendewillige muss darüber hinaus seine Einwilligung in die Blutentnahme, die erforderliche Speicherung, Verarbeitung und Nutzung der erhobenen Daten sowie die Verwendung des gespendeten Blutes durch den DRK-Blutspendedienst geben. Außerdem muss ein Fragebogen zur gesundheitlichen Vorgeschichte des Spendewilligen beantwortet und durch Unterschrift bestätigt werden. Nach diesem umfangreichen Prozedere geht es weiter in den Spenderaum, wo eine Reihe von Helfern aus den Bereitschaften oder den Ortsvereinen auf die Spender aufpassen. Wenn ein halber Liter Blut in den speziellen Beutel gelaufen ist, haben die Freiwilligen ihr Soll erfüllt und werden mit einem reichhaltigen Büfett belohnt. Frauen können viermal, Männer sechsmal im Jahr spenden. Dies hat mit der unterschiedlichen körperlichen Struktur zu tun.

Wir betrachten uns als Teil der Initiative  "SPENDE BLUT BEIM ROTEM KREUZ". Dazu gehören neben den Betriebsangehörigen vor allem auch unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, außerdem die Betriebe und öffentlichen Einrichtungen, die uns Blutspendetermine ermöglichen, und nicht zuletzt die Medien, die unser Anliegen verbreiten und unterstützen.